Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Standort Aurich-

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Inhalt: Sicherer Schiffsverkehr auf Weser, Jade, Ems

Sicherheitskonzept Deutsche Küste


Zum Schutz von Menschenleben, der maritimen Umwelt und Sachgütern sind Regeln für den Verkehr auf den Bundeswasserstraßen unerlässlich. Die Einhaltung und Wirksamkeit dieser Regeln zur Gewährleistung von Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs muss ständig überwacht werden.

Das Dezernat Schifffahrt ist zuständig für die Erarbeitung und Fortschreibung des Sicherheitskonzeptes Deutsche Küste. Insbesondere nach dem Unfall der "Pallas" sowie den Tankerunfällen vor der französischen Küste war der Ruf nach noch mehr Sicherheit in der Deutschen Bucht lauter geworden. Primäres Ziel des "Sicherheitskonzeptes Deutsche Küste" ist die Vermeidung von Schiffsunfällen. Ein effektives Unfallmanagement ist ebenfalls Bestandteil dieses Konzeptes. In nationalen und internationalen Arbeitsgruppen ist die WSD Nordwest u.a. an der Erstellung von Konzepten für Notschleppkapazitäten, für die Erstellung eines Havariekommandos oder für Schiffsleitsysteme (AIS) beteiligt.

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurden u.a. vor der deutschen Küste Verkehrstrennungsgebiete eingerichtet, die sowohl gegenläufige Verkehre als auch Schiffe, die bestimmte gefährliche Güter transportieren, vom übrigen Verkehr trennen. Auch leisten sowohl visuelle Navigationshilfen wie Tonnen und Leuchtfeuer, als auch der Einsatz von AIS (Automatic Identification System) entscheidende Beiträge zur präventiven Sicherung des Schiffsverkehrs.
Die Einhaltung der Verkehrsvorschriften auf den Wasserstraßen sowie in Nationalparks und Naturschutzgebieten wird durch qualifiziertes nautisches Personal in den Verkehrszentralen ständig überwacht, die auch erster Ansprechpartner für die Schifffahrt sind.